Schweizer Weltatlas interaktiv

Ergänzend zur Atlas-Ausgabe 2010 wurde zeitgleich eine interaktive Version veröffentlicht.

Die Weiterentwicklung des bestehenden Schweizer Weltatlas interaktiv wurde eingestellt.

Die Software ist nach wie vor über unten stehenden Link verfügbar, die Inhalte werden aber nicht mehr aktualisiert und es wird kein Support dazu angeboten. Der Schweizer Weltatlas interaktiv ist nicht auf die Druckausgabe 2017 abgestimmt und läuft nicht auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones.

Schweizer
Weltatlas
interaktiv

Der Schweizer Weltatlas interaktiv umfasst rund 100 Karten, 3-D Blockbilder, virtuelle Globen und Zusatzmodule zur Bewegung der Erde um die Sonne sowie zu Kartenprojektionen.

Anleitungs-Videos gibt es auf unserem Youtube-Kanal.

Falls der Schweizer Weltatlas auf Mac OS X (ab Version 10.8) nicht mehr startet, muss folgende Einstellung vorgenommen werden: Unter Systemeinstellungen – Sicherheit – Allgemein die Einstellung ‘keine Einschränkungen’ auswählen. Der Schweizer Weltatlas startet nun wieder wie bisher. Falls Sie den Atlas mit Safari starten, wird Java Web Start nicht mehr automatisch ausgeführt. Der Atlas kann dennoch gestartet werden, indem die heruntergeladene Datei ‘SWA_1_0_12_de.jnlp’ mit Doppelklick gestartet wird.

Systemvoraus-
setzungen

Der Java-basierte Webatlas ist betriebssystemunabhängig und kann sowohl auf Mac-, Windows- als auch Linux-Computern genutzt werden. Einzige Voraussetzungen sind ein Internetanschluss und eine aktuelle Java-Version. Java ist auf den meisten Computern standardmässig installiert. Ein allfälliger Download ist kostenlos möglich. 

Die Atlas-Applikation basiert auf Java-Technologie, die nebst vielen Vorteilen auch zwei schwerwiegende Nachteile mit sich bringt: einerseits sind in den letzten Jahren vermehrt Sicherheitsprobleme der Java-Umgebung bekannt geworden, worauf u.a. Apple die Ausführung von Java-Applikationen auf Mac OS X Systemen erschwert hat. Zweitens wird Java von den meisten mobilen Geräten nicht unterstützt. Der Schweizer Weltatlas interaktiv ist daher auf Smartphones und Tablets nicht lauffähig.

FAQ

Ersetzt die interaktive Version den gedruckten Atlas?

Nein. Der gedruckte Atlas wird auch in Zukunft aktualisiert und bleibt in seiner bewährten Form erhalten. Die interaktive Version bietet eine optimale Ergänzung zu den gedruckten statischen Karten.

Wie kann man den Schweizer Weltatlas interaktiv im Schulunterricht einsetzen?

Lehrpersonen können den interaktiven Atlas für die Vorbereitung ihrer Lektionen benutzen, indem sie beispielsweise massgeschneiderte Karten(-ausschnitte) ausdrucken oder diese in eigene Arbeitsblätter kopieren und mit weiteren Informationen (Texte, Bilder usw.) ergänzen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, ausgewählte Atlaskarten in einzelne Dateiordner abzuspeichern (z. B. thematische oder räumliche Auswahl) und so die Unterrichtsstunde effizient vorzubereiten. Während den Lektionen können die interaktiven Karten für alle SchülerInnen gut sichtbar per Beamer an eine Wand projiziert werden (Ersatz für Wandkarten). SchülerInnen können den interaktiven Atlas für konkrete Aufträge der Lehrpersonen oder für eigene Recherchen benutzen – entweder an einem Schulcomputer oder zuhause für die Erledigung von Hausaufgaben.

Wie wird der interaktive Atlas gestartet?

Gestartet wird der Atlas in einem beliebigen Webbrowser. Ein Mausklick auf den obigen Startbutton genügt und der Atlas öffnet sich als eigenständige Java-Applikation.

Warum sollte der Atlasstart immer über die Atlas-Webseite erfolgen?

Um sicherzustellen, dass Sie immer die aktuellste Atlasversion benutzen, sollte der Atlas über den Startbutton auf der Homepage www.schweizerweltatlas.ch gestartet werden. Normalerweise sollte der interaktive Atlas anschliessend direkt mit Java™ Web Start Launcher geöffnet werden. Ist
dies nicht der Fall und wird zum Beispiel eine Verknüpfung des Atlas auf ihrem Computer gespeichert so empfehlen wir, folgende Anpassung für Java vorzunehmen: Systemsteuerung > Java > Erweitert > JNLP Datei/MIME Zuordnung > Immer zulassen.

Was passiert beim Atlasstart? Wieso dauert der erstmalige Atlasstart etwas länger?

Beim Starten des Atlas werden die benötigten Programmmodule auf Ihrem PC gespeichert. Bei einem erneuten Start greift der Atlas auf die lokal gespeicherten Module zurück, was den Startvorgang beschleunigt und den Datenverkehr über das Internet reduziert.

Gibt es auch eine französische und italienische Version des interaktiven Atlas?

Der interaktive Atlas wird in vier Sprachen angeboten (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch). Die gewünschte Version kann über die jeweilige Spracheinstellung der Atlas-Homepage gewählt werden. Die Benutzeroberfläche der Version 1 steht in allen vier Sprachen zur Verfügung. Die Karteninhalte sind vorerst nur in deutscher Sprache.

Welche Karten werden im interaktiven Atlas angeboten?

Der interaktive Atlas basiert auf dem Inhalt der gedruckten Atlas-Ausgabe 2010. Natürlich wurden die Karten des gedruckten Atlas nicht 1:1 übernommen, sondern für den Bildschirm optimiert und mit interaktivem Mehrwert (Pannen, Zoomen, Ebenen ein- und ausblenden, Anzeige von Zusatzinformationen etc.) ergänzt.
In der ersten Version des Schweizer Weltatlas interaktiv steht bereits eine Auswahl an Karten aus dem gedruckten Atlas zur Verfügung (diese sind im Inhaltsverzeichnis «schwarz» dargestellt). Alle «grau» hinterlegten Karten werden nach und nach integriert. Da der Atlas webbasiert ist, werden Sie beim nächsten Atlasstart sofort das neue Kartenmaterial bekommen. Die Inhalte im interaktiven Atlas beschränken sich jedoch nicht nur auf herkömmliche interaktive 2D-Karten. Ausgewählte grossmassstäbige Karten mit ausgeprägter Geomorphologie können auch in einem 3D-Blockbild betrachtet werden. Weltumspannende Karten lassen sich zudem auf einem
virtuellen Globus anzeigen.

Weshalb sind diverse Checkboxen in der Legende nicht anklickbar bzw. ausgegraut?

Die Legende des Webatlas basiert auf dem Smart-Legend-Konzept. Das heisst, in der Legende sind nur die Elemente sichtbar, die auch in der momentan angezeigten Karte dargestellt werden. Ausgegraute Checkboxen mit Häkchen symbolisieren Karteneben, die bei stärkerem Einzoomen sichtbar werden. Ausgegraute Legendeneinträge ohne Häkchen «deaktivierte Checkboxen» bedeuten, dass diese Kartenelemente bei der momentan gewählten Darstellung nicht verfügbar sind.

Welches sind die Systemvoraussetzungen für die Nutzung?

Der Java-basierte Webatlas ist betriebssystemunabhängig und kann sowohl auf Mac-, Windows- als auch Linux-Computern genutzt werden. Einzige Voraussetzungen sind ein Internetanschluss und eine aktuelle Java-Version. Java ist auf den meisten Computern standardmässig installiert. Ein allfälliger Download ist kostenlos möglich. Eine Grafikkarte mit OpenGL Version 2.0 wird für die Anzeige der 3D-Darstellungen benötigt.

Kann der Atlas auch auf Tablets und Smartphones genutzt werden?

Mit der aktuellen Softwarearchitektur ist eine Atlasnutzung auf Tablets oder Smartphones nicht möglich.

Wie kann die Java-Version aktualisiert werden?

Alle Apple-Computer mit den Betriebssystemen 10.6. und 10.7 haben Java in der Version 6 oder höher installiert. Ab dem Betriebssystem 10.8 wird Java nicht mehr standardmässig mitgeliefert und muss über www.java.com heruntergeladen werden. Bei älteren Apple-Computern mit dem Betriebssystem 10.5 kann es vorkommen, dass Java Version 6 zwar installiert ist, diese allerdings nicht standardmässig aktiviert ist. Bei noch älteren Betriebssystemen ist zunächst ein Upgrade des Betriebssystems erforderlich. Windows-Nutzer (Betriebssysteme Windows XP, Vista, 7) können die neueste Java-Version ebenfalls unter www.java.com kostenlos herunterladen. Anschliessend ist ein Neustart des Computers notwendig. Informationen zur Aktualisierung des Grafikkarten-Treibers findet man auf der Website des Computer- bzw. Grafikkartenherstellers.

Wieso setzt der Schweizer Weltatlas interaktiv für den 3D-Modus OpenGL 2.0 voraus, während für Google Earth OpenGL 1.4 ausreicht?

Der Schweizer Weltatlas interaktiv basiert auf einer anderen Software als Google Earth. Mit dem Blockbild und den interaktiven Anschauungsmodellen bietet der interaktive Atlas zudem weitere 3D-Anwendungen. Eine bessere grafische Qualität, höhere Ausführungsgeschwindigkeit und Vorteile bei der Programmierung führten zum Entschluss, OpenGL 2.0 vorauszusetzen.